Lederwerkstatt Winfried Hauk



Es riecht angenehm nach Leder im alten Bahnhof im osthessischen Schlitz, und man fühlt sich irgendwie in die gute alte Zeit zurückversetzt, wenn man Laden und Werkstatträume der TAURUS LEDERWERKSTATT betritt.

„Die direkte Verbindung von Laden und Werkstatt hat etwas von der Lebendigkeit und Verbindlichkeit der Arbeitswelt der Handwerker aus früheren Zeiten“ sagt Inhaber Winfried Hauk, „der Kunde kann das Leder riechen, anfassen, uns bei der Arbeit über die Schulter schauen, und er bekommt natürlich auch individuelle Wünsche erfüllt.“

Perfektion in Material und handwerklicher Verarbeitung sind das Markenzeichen der Feinsattler- und Täschnerwerkstatt.

Hier wird direkt für den Privatkunden gearbeitet, so daß ohne Zwischenhandel höchste Qualität zu einem fairen Preis angeboten werden kann.






Der allgemeine Trend in der Lederbranche ist die industrielle Ledergerbung mit giftigem Chromsalz, sowie die Lederverarbeitung in Billiglohnländern. Dort werden die Lederhäute mit Ultragiften wie Formaldehyd, PCP usw. behandelt, um sie bei Lagerung und Transport gegen die klimatischen Bedingungen widerstandsfähig zu machen. Die meisten Lederwaren wie Schuhe, Bekleidung oder Taschen eignen sich deshalb eigentlich nicht für den direkten Hautkontakt mit dem Menschen und sollten später auf den Sondermüll.

Deshalb legen wir ganz besonderen Wert auf die Herkunft und Auswahl unserer Leder:

Schon lange arbeiten wir eng mit einer süddeutschen Vegetabilgerberei zusammen, die seit Generationen die handwerkliche Tradition der Rotgerber pflegt. In diesem Familienbetrieb wird mit rein pflanzlichen Gerbstoffen in zeitaufwendiger Grubengerbung ein hochwertiges, völlig ungiftiges Leder hergestellt. Die süddeutschen und Tiroler Rinder, deren Häute hier ausschließlich verarbeitet werden, haben, bedingt durch Rasse, Klima und Futter, eine besonders feste Faserstruktur und die höchste Lederqualität.